Schalding will den Wolfhaus-Cup verteidigen!

Die Jagd auf den SV Schalding-Heining beim Wolf-Haus-Cup geht los. Der Regionalligist geht nach dem insgesamt siebten Titelgewinn im Vorjahr beim mit 1500 Euro dotierten Bandenkick in der Osterhofener Markus-Stöger-Halle auch am Wochenende als haushoher Favorit an den Start. Die Truppe von Coach Stefan Köck ist dabei ebenso für das Finale am Sonntag gesetzt wie Gastgeber SpVgg Osterhofen. Im Vorfeld kämpfen am Freitag und Samstag insgesamt 18 Teams von der Bezirksliga bis in die A-Klasse in vier Vorrundengruppen um die acht verbleibenden Tickets für das Endturnier, für das sich die jeweiligen Gruppensieger und Gruppenzweiten qualifizieren.

Eigentlich lässt es der SV Schalding-Heining im Winter ja eher ruhig angehen. Die einzigen Hallenturniere sind die Passauer Stadtmeisterschaft, die der SVS mit einem 3:1-Sieg gegen den 1.FC Passau erneut gewinnen konnte, und eben der Wolf-Haus-Cup, bei dem man mittlerweile schon zum Inventar zählt. Dementsprechend reist der SVS gut aufgestellt in die Herzogstadt. „Wir nehmen seit Jahren gerne am Osterhofener Turnier teil. Unserer Favoritenrolle möchten wir gerecht werden und zudem guten Fußball spielen“, lautet die Vorgabe von Manager Markus Clemens. Neben den Passauer Vorstädtern steht auch Ausrichter SpVgg Osterhofen bereits als Finalteilnehmer fest. Klassenhöchste Teams in der Vorrunde sind die Bezirksligisten SpVgg Ruhmannsfelden, SpVgg Plattling, TSV Seebach und FC Künzing. Allerdings werden wie in den Vorjahren bestimmt auch wieder die unterklassigen Mannschaften für die ein oder andere Überraschung sorgen. Hier wird die Motivation besonders groß sein, da die Chance als Gruppenzweiter in Finalturnier zu kommen durchaus gegeben ist. Und gegen den „FC Bayern“ Niederbayerns will jeder mal kicken. Im Gegensatz zu den Kreisturnieren wird der Wolf-Haus-Cup nach den „klassischen“ Hallenregeln mit Rundumbande gespielt. Den Sieger erwartet eine Prämie von 800 Euro, den Finalteilnehmer 400 Euro. Auch der Dritte sowie der Vierte können sich mit 200 bzw. 100 Euro Preisgeld trösten.


AH-Weinabend zum 50-jährigen Bestehen 

 

Bis auf den letzten Platz gefüllt gewesen ist am vergangenem Samstag die Stadthalle in Osterhofen. Anlass für den Ansturm war der Weinabend zum 50-jährigen Gründungsjubiläum der Alten Herren der Spielvereinigung Osterhofen. 

Vorsitzender Anton Binner begrüßte nach den Eröffnungsliedern des AH-Viergesangs die Ehrengäste sowie die Musiker der Band „drunter und drüber.“ Sein Dank galt allen Helfer, welche es möglich gemacht haben, diesen einzigartigen Abend zu gestalten.

Bis spät in die Nacht wurde anschließend gelacht und gesungen. Die musikalische Umrahmung passte hervorragend zu den köstlichen Wein aus der Wachau und kulinarischen Spezialitäten im Sinne von Brotzeitteller mit Speck, Käse und vielem mehr.

Als weiterer Höhepunkt stand dann um Mitternacht der 65. Geburtstag von AH-Mitglied Georg Kröll auf dem Programm. Dazu stimmte die AH-Familie ein Prosit auf den Jubilar an, der mit großer Freude zahlreiche Glückwünsche entgegen nahm. oz


Revanche gelungen! Kleiner Sturm 3:0 besiegt!

Die SpVgg Osterhofen lässt nicht locker. Mit dem 3:0-Erfolg gegen den „kleinen“ Sturm aus Hauzenberg bleiben die Herzogstädter dem Ligaprimus 1.FC Passau (3:2 Sieg in Tiefenbach) weiter im Nacken.

Auf den verletzten Kapitän Stefan Mandl, der mittlerweile Lauftraining absolviert, Michell Stark (Wade), Thomas Häfner (Krank), Gökey Gönel (Auslandsstudium) und dem noch nicht zum Einsatz gekommenen Langzeitverletzten Andreas Ranzinger (Knie) konnten die Übungsleiter Sepp Holler und Martin Oslislo noch nicht einplanen. So vertrauten die beiden gleichberechtigten Trainer auf die gleiche Startformation wie zuletzt beim Sieg in Plattling. Heinz Bretl, Trainer des Sturm II, kann sich momentan von der starken Landesliga-Truppe nicht bedienen und muss Woche für Woche sein Team umstellen. Wenigstens haben die Staffelberger keine Verletzten zu beklagen.

Osterhofen wirkte in den letzten Partien zu Beginn etwas unkonzentriert. Ganz anders präsentierten sie sich heute. Mit viel Tempo und Laufbereitschaft schnürten sie die Gäste sofort ein und drängten auf eine frühe Führung. Die gelang auch dem Tabellenzweiten als Sebastian Killinger in der 13. Minute zum 1:0 einnetzte. Im Laufe der ersten Halbzeit hatten die Hausherren alles im Griff, kreierten viele Chancen die aber leichtfertig vergeben wurden.  „Das Spiel muss in der ersten Hälfte gelaufen sein“, klagt Trainer Martin Oslislo über die geringe Torausbeute. „Wir haben uns für das Spiel viel vorgenommen, wollten den Gegner früh unter Druck setzen. Was uns auch in der ersten Hälfte gut gelungen ist“, erzählt Oslislo weiter. Der Sturm konnte nur eine nennenswerte Aktion im ersten Durchgang verzeichnen. Hier reagierte der sonst beschäftigungslose Michael Lauerer großartig. Der zweite Durchgang begann mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit. Hauzenberg war nun auf Augenhöhe, Osterhofen wirkte etwas schläfrig, ließ ungewöhnlich viele Offensivaktionen des Gegners zu. „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr so druckvoll gepresst dadurch ist auch der Gegner zu Chancen gekommen“, erkannte Oslislo. Hauzenberg kam öfters aussichtsreich zum Abschluß. Aber auch im weiteren Verlauf des Spiels waren sie nicht in der Lage den Ball im Osterhofener Gehäuse unterzubringen. Lediglich Andreas Schmid gelang es mit einem Kopfball TW Lauerer zu überwinden. Hier stand der Hauzenberger Mittelfeldmann jedoch klar im Abseits. „Jeder Fehler von uns wird sofort bestraft, wir hingegen können die besten Chancen nicht nutzen“, erklärt Trainer Heinz Bretl die momentane Schwächephase des amtierenden Meisters der Kreisliga Bayerwald, mit mittlerweile fünf Niederlagen am Stück. Osterhofen gefiel durch schnelles Kombinationsspiel und durchbrach auch immer wieder die Abwehrkette der Gäste. Doch auch Osterhofen schluderte mit seinen Tormöglichkeiten. Zum einen war es Christopher Helldobler, und auch der für den verletzten Sebastian Killinger eingewechselte Daniel Heigl, die zu ungenau beim Abschluß waren. Fünfzehn Minuten vor dem Ende erhöhte die Heimelf nochmals das Tempo. Nach einer Standartsituation fiel dann auch die Entscheidung. In der 79. Minute schlug Markus Huber einer seiner gefährlichen Ecken ins Zentrum der Hauzenberger. „Kopfballungeheuer“ Mirza Hasanovic verfehlte, aber in seinem Rücken stieg Tobias Eckl hoch und versenkte den Ball unhaltbar für Michael Donaubauer zum 2:0. Hauzenberg resignierte zusehends und in der Nachspielzeit vollendete Daniel Heigl einen Konter zum Endstand. „Am Ende war es trotzdem ein verdienter Sieg. Das einzige Manko war unsere Chancenverwertung vor allem in der ersten Hälfte“, erklärte Oslislo abschließend. Osterhofen reist letztmalig in diesem Fußballjahr am kommenden Samstag an den Fuße des Lusen zum Tabellenletzten SV Hohenau. fn

Tore: 1:0 Sebastian Killinger (13. Minute), 2:0 Tobias Eckl (79.), 3:0 Daniel Heigl (90+2.)

SR: Marco Öttl (SV Oberpolling)

Zuschauer: 150