100 Jahre SpVgg Osterhofen

 

Die SpVgg Osterhofen hat im kommenden Jahr großes vor. Denn da wird der Verein 100 Jahre alt. Dem Anlass entsprechend wird dieses runde Jubiläum mit einem Zwei-Tägigen Fest am 20 und 21. Juni gefeiert. Den genauen Programmablauf kann der Verein derzeit noch nicht komplett preisgeben. Die Organisatoren sind aber bereits weit in den Planungen fortgeschritten und können jetzt schon ein buntes Programm aus Sport und Show versprechen. So wurde bereits die bekannte österreichische Partyband „Starlight“ für den Vereins- und Betriebsabend verpflichtet, die am Festsamstag für ordentlich Stimmung im Festzelt sorgen wird. Am Sonntag beginnt nach einem Weißwurstfrühschoppen im Zelt der Kirchenzug zum Stadion wo ein Festgottesdienst stattfindet. Nach der Feldmesse führt ein prächtiger Festumzug durch die Innenstadt zum Fest. Anschließend findet ein gemeinsames Mittagessen statt. Beim gemütlichen Beisammensein mit guten Gesprächen mit alten Weggefährten findet das Fest seinen Ausklang. Die „Biertischmusi“ sorgt für die musikalische Unterhaltung. Jeder sollte sich den Termin dick in den Terminkalender schreiben. Weitere Informationen rund um das Jubiläumsfest können nach und nach im Internet unter dem Facebookauftritt des Vereins und regelmäßig der Tagespresse entnommen werden. 


Osterhofen erkämpft sich Sieg gegen Grafenau!

Die SpVgg Osterhofen trotzt der momentanen Personalmisere und holt mit quasi dem letzten Aufgebot gegen den TSV Grafenau einen weiteren Sieg. Mit Michael Schefzik saß nur ein etatmäßiger Kaderspieler auf der Bank, so dass sich die beiden Trainer Josef Holler und Martin Oslislo selber aufstellten, und auch spielten.

Grafenau war insgesamt die spielerisch und technisch bessere Elf wurde aber von der heimischen SpVgg in der ersten Halbzeit regelrecht abgekocht. „Es ist diese Saison immer das Gleiche. Wir machen immer wieder Fehler die zu Gegentoren führen“, klagt Grafenaus Trainer Günther Himpsl. Denn bereits in der 6. Minute nutzte Alexander Heindl die Schläfrigkeit der Gäste aus, dribbelte sich stark durchs Zentrum eher er Sebastian Killinger anspielte der nur noch ins leere Tor einschieben musste. Grafenau bemühte sich, blieb aber über weite Strecken harmlos. Osterhofen arbeitete stark gegen den Ball und in der 29. Minute nutzten sie die zweite Unaufmerksamkeit aus. Daniel Heigl lief blank auf TW Tobias Schopf zu, umkurvte ihn und vollendete bockstark. „Wir haben mannschaftlich die bislang beste Halbzeit in dieser Saison gespielt und enorm hohen Aufwand betrieben“, erklärt Trainer Martin Oslislo. Die erste gefährliche Aktion hatten die Gäste kurz vor der Pause. Fritz Simmet drosch die Kugel aber nach feiner Vorarbeit vom Brasilianer Marco Fernandes de Lima aus kurzer Distanz weit über den Querbalken. Grafenau kam wie ausgewechselt aus der Kabine und verkürzte schnell durch Michael Kern auf 1:2. „Wir sind bei dem Querball zum Torschützen schlecht gestanden“, erklärt Oslislo die Entstehung des Anschlußtreffers. Danach bekamen die „Stodbärn“ einen Elfmeter geschenkt. Aus Osterhofener Sicht war hier nicht mal eine Berührung vorhanden. Ausgleichende Gerechtigkeit dann, weil TW Simon Busch gegen Kilian Grabolle Sieger blieb. Im weiteren Verlauf drückte Grafenau, agierte aber auch mit weiten Bällen die die Heimelf aufmerksam klären konnten. So sprang nicht mehr wie eine Großchance durch Daniel Ranzinger in der 61. Minute heraus. Aus zwei Metern Entfernung müsste der Grafenauer Stürmer eigentlich einnetzen. Zum Glück der Herzogstädter! Ein Remis wäre insgesamt gerecht gewesen. „In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr viel nach vorne machen können, haben aber die weiten Bälle die zu uns reingeflogen sind gut verteidigt“, bilanziert Oslislo. „Wir brauchen nicht darüber zu reden wer heute die bessere Mannschaft gewesen ist. Wir belohnen uns einfach nicht“, gibt ein enttäuschter Himpsl zu Protokoll. fn


Osterhofen – Grafenau 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Sebastian Killinger (6.), 2:0 Daniel Heigl (29.), 2:1 Michael Kern (48.)

SR: Simon Schreiner (DJK-SF Reichenberg)

TW Busch (O) hält einen Strafstoß von Grabolle (52.)

Zuschauer: 130


Remis im Top-Spiel!

In einem phasenweise rassigen Landkreisderby trennten sich Osterhofen und Seebach am Ende leistungsgerecht torlos.

Osterhofens Trainerduo Sepp Holler und Martin Oslislo mussten auf den zuletzt starken Mirza Hasanovic verzichten. Der Bosnier hat sich in Künzing am Knie verletzt. Eine genaue Diagnose wird in Kürze erwartet. Kapitän Stefan Mandl feierte die Hochzeit seines ehemaligen Mitspielers Christian Tippelt. Dagegen meldeten sich Johannes Wittenzellner und Neuzugang Michael Schefszik, der auch zu seinen ersten Einsatzminuten im Trikot der SpVgg kam, fit. Zwischen den Pfosten stand wieder Neuzugang Sebastian Busch. Momentan wechseln sich Michael Lauerer und Busch ab. „Beide sind Nr. 1. Wir lassen das jetzt mal mit dem Wechsel oder lassen dann jeden zweimal hintereinander ran. Wir haben jetzt noch sieben Spiele mit dem Pokalspiel am Dienstag (gegen Aiterhofen-Geltolfing Anm. der Redaktion). Da kommt jeder zu seinen Spielen. Wir entscheiden dann ohne Druck auf eine fixe Nr. 1 wenn wir sehen wie sich beide entwickeln, wie sie die Sache annehmen“, klärt Trainer Martin Oslislo auf. Auf Seiten des Tabellenführer hat neben den am Kreuzband verletzten Dominik Hauner, Manuel Ebner das Training wieder aufgenommen.

Bei drückender Schwüle gehörte den Gästen aus Seebach die Anfangsphase. Mit aggressiven Spiel gegen den Ball und einen blendend aufgelegten Christoph Beck ging nach vorne gleich die Post ab. Nach einer tollen Vorarbeit von Beck, der sich über die rechte Seite bis zur Grundlinie durchtankte, fand Tobias Biermeier seinen Meister in TW Sebastian Busch. Ein großartiger Reflex des neuen Keepers der Spvgg. Aber auch Osterhofen kam aussichtsreich zum Abschluss. Tobias Eckl hatten die Seebacher Innenverteidigung in der 10. Minute nicht auf dem Zettel, aber der Abwehrrecke der Herzogstädter verzog freistehend aus 16 Metern. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs lieferten sich beide Teams einen leidenschaftlichen Kampf auf Augenhöhe. Durch Kompaktheit im Mittelfeld beider Team waren aber nur wenige Strafraumszenen zu sehen. Aber wenn der Ball in die Box durchkam wurde es brandgefährlich! Sandro Nickl ließ die große Chance zur Führung in der 31. Minute liegen, als er freistehend an TW Busch scheiterte. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften bereits im Mittelfeld. Strafraumszenen blieben weiterhin Mangelware. An der Qualität des Spiel hatte dieser Umstand keine Auswirkung. Beide Teams boten den Zuschauer weiterhin ein gutes und kurzweiliges Spiel. Nicht umsonst steht in der Tabelle wie bei Seebach als auch bei den Osterhofenern die Null bei den Gegentoren. Trotzdem hätte ein Sieger gefunden werden können. In der 66. Minute hätte es „klingeln“ müssen als ein Schuss von Markus Huber gerade noch so von TW Niklas Krinninger aus der Ecke gefischt wurde. Den Nachschuß hätte Tashin Kabak nur noch über die Linie befördern müssen. Aber da war auch noch Krinninger da, der mit allerletzten Einsatz den Ball mit den Fingerkuppen um den Pfosten lenken konnte. Das ganze Stadion staunte. Eine Weltklasseaktion des Ex-Schaldingers. . Auf der Gegenseite stand Biermeier nach einem Konter vor Busch. Aber auch der Osterhofener Goalie spielte herausragend und entschied abermals das Duell für sich. In der Schlußviertelstunde schwanden allmählich die Kräfte auf beiden Seiten. Die letzte Aktion konnte Seebach noch verbuchen. Christoph Beck setzte sich noch einmal durch und sein präziser Schuß ging nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Letztendlich traf keiner der beiden Teams ins Schwarze! „Wenn Tashin (Kabak. Anm. der Redaktion) das Ding macht hätten wir wahrscheinlich das Spiel gewonnen“, meint Oslislo, der aber ingesamt mit der Punkteteilung zufrieden ist. „Seebach hatte in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Im Großen und Ganzen war es meiner Meinung nach ein gerechtes Ergebnis“, weiß Martin Oslislo. Seebachs Trainer Josef Eibl sah im Nachhinein ein „umkämpftes Spiel zweier guter Mannschaft die sich nichts geschenkt haben. Ein bisschen tut es schon weh dass wir die Riesenchance in der 92. Minute nicht genutzt haben. Insgesamt war es ein gerechtes Unentschieden“. fn


Osterhofen – Seebach 0:0
Tore: Fehlanzeige
SR: Roland Achatz (Arrach)
Zuschauer: 300