Osterhofen siegt in Künzing! Heigl sichert Derbypunkte!

Es war ein packendes, temporeichen Kampfspiel das die 560 Zuschauer im Künzinger Römerstadion erlebt haben. Am Ende reichte das Kopfballtor von Daniel Heigl in der 22. Minute für den Osterhofener Derbysieg gegen den FC Künzing.

Die Gäste aus Osterhofen änderten die Aufstellung gegenüber dem mäßigen Kick zum Saisonauftakt gegen Eggenfelden (1:0) auf drei Positionen. Für den angeschlagenen Hutthurm Neuzugang Andreas Obermeier und Youngster Tashin Kabak standen Daniel Eder und Thomas Häfner in der Anfangsformation. Ins Tor kehrte Stammkeeper Michael Lauerer zurück. Thomas Prebeck vertraute im Großen und Ganzen der Elf die das Spiel am Freitagabend in Degernbach noch gedreht hat. Lediglich Alexander Winnerl kam anstelle von Ramon Santacreu in die Startelf.

Osterhofen war gleich besser in der Partie und störte den Spielaufbau der Künzinger von Beginn an. Die forschen Attacken der Herzogstädter schmeckten den „Römern“ so gar nicht und immer wieder wurde der Ball verloren. Hinten zeigten sich beide Mannschaften sicher. „Beide Mannschaften wollten in erster Linie kein Tor kriegen“, erkannte Osterhofens Trainer Martin Oslislo treffend. Während Künzing ihr heil mit langen Bällen suchten, spielte Osterhofen mit ansehnlichen Kombinationen direkt nach vorne. Torgefahr entstand zunächst noch nicht. Für den ersten Aufreger sorgten die Künzinger als eine Rückgabe von Tobias Ziegler fast zu kurz wurde und Künzings Schlussmann Simon Zitzelsberger gerade noch vor dem emsigen Daniel Heigl retten konnte. Im weiteren Verlauf hatte der Betrachter das Gefühl das Osterhofen einen Tick besser in der Partie war als die Hausherren. Belegt wurde dies durch die erste gute Torchance der Begegnung, als Mirza Hasanovic in der 12. Minute einen direkten Freistoß in die linke Ecke des Tores der Künzing bugsierte. TW Zitzelsberger hatte hier freie Sicht und konnte mit einer Glanzparade das Geschoss des bosnischen Ausnahmespielers aus dem Eck fausten. Aber Osterhofen blieb am Drücker. In der 22. Minute brachte Tobias Ziegler ohne Not Markus Huber an der Eckfahne zu fall. Den fälligen Freistoß zirkelte Sebastian Killinger punktgenau auf Daniel Heigl, der mit dem Kopf die Führung für Osterhofen herstellte. „Das war vermeidbar und dann laufen wir halt dem Rückstand nach“, beklagte Trainer Thoms Prebeck die Umstände die zum Gegentor führten. Die Führung für die Spielvereinigung ging zu diesem Zeitpunkt völlig in Ordnung. Nun wartete man auf ein Lebenszeichen der Künzinger, die sich aber weiter schwer im Spielaufbau taten. Immer wieder suchten die FC-Kicker Vincenz Heringlehner, der jedoch keine Bindung zum Geschehen bekam. Und die Osterhofenener hatten in Mirza Hasanovic den Dreh- und Angelpunkt in ihren Reihen. Bis zur 40. Minute: Nach einer unglücklichen Aktion, die zudem auf noch mit der gelben Karte bedacht wurde, verletzte sich der Ex-Profi am rechten Knie und musste das Feld verlassen. Es war der Bruch im Spiel der Gäste. Künzing war nun im Match angekommen, konnte aber bis zum Pausenpfiff kein Kapital aus der Umstellung im Defensivbereich der Osterhofener schlagen. Insgesamt zeigten sich die Künzinger im ersten Durchgang zu harmlos. Die lang geschlagenen Bälle auf den mit Adrenalin vollgepumpten Florian Sommersperger und den schlaksigen Patrick Pfisterer stellten die Osterhofener Abwehr bis dato nicht vor ernsthafte Probleme. Daraufhin hat es wohl eine deutliche Ansprache von Thomas Prebeck in der Kabine gegeben. „In der zweiten Halbzeit haben wir dominiert, haben nur eine Halbchance zugelassen. Aber auch wir haben nur ein zwei Chancen gehabt, weil Osterhofen hinten richtig gut gestanden ist“, erklärte Prebeck. In der Tat kamen die Künzinger viel agiler aus der Kabine und brachten nun forsch die Angriffe nach vorne. Aber Osterhofen hielt dagegen. Abwehrchef Thomas Häfner wurde mehr und mehr zum Fels in der Brandung und entschärfte mit seinen Kollegen Tobias Eckl, und den Aussenverteidigern Sebastian Killinger und Markus Tschugg jeden weit geschlagenen Ball der Künzinger. Es war der Schlüssel zum Erfolg, denn die Künzinger konnten mit spielerischen Mitteln die Osterhofener Abwehrreihe nicht aushebeln. In der Schlußviertelstunde machte Künzing richt Druck und Osterhofen verlor vollends den Faden. Nach vorne ging gar nichts mehr. Ähnlich wie am Freitagabend gegen Eggenfelden waren die Herzogstädter nur noch auf Torabsicherung aus. Aber richtig brenzlig wurde es nur einmal. Und da war kurz vor dem Ende des Spiels Keeper Michael Lauerer einmal unaufmerksam. Hier stand das Glück den Gästen zur Seite. Letztendlich war es zu wenig was der FC Künzing zustande brachte und am Ende jubelte Osterhofen über einen, über die gesamte Spielzeit gesehen, verdienten Derbysieg. „Es war eine, wie erwartet, enge Partie bei den Kleinigkeiten entscheidend waren. Osterhofen war in der ersten Halbzeit überlegen, waren aggressiver wie wir, und zu dem Zeitpunkt war die Führung wohl auch verdient. Ich finde das wir uns ein Unentschieden verdient hätten“ analysiert nüchtern Thomas Prebeck nach dem Schlusspfiff. Sichtlich glücklich spricht Osterhofens Trainer Martin Oslislo ins Mikrofon der Heimatzeitung: „Die drei Derbypunkte nehmen wir gerne mit! Insgesamt war es ein richtiges Kampfspiel. Mit der einen Aktion ist uns das Tor gelungen. Ob es jetzt verdient war oder nicht, sei dahingestellt. Jedenfalls gewinnt die Mannschaft Spiele, die kein Tor bekommt.“

 


SpVgg I startet mit Arbeitssieg in die Saison!

 

Osterhofen – Eggenfelden 1:0 (1:0)

Tor: Daniel Heigl (5. Minute)
SR: Jakob Putz (SV Perlesreut)
Zuschauer 150
 
Am Ende ein Arbeitssieg für die SpVgg bei der es noch lange nicht rund läuft. Eggenfelden hat die ersten 15 Minuten verschlafen und ging nach einer unglücklichen Aktion von Keeper Andreas Kerscher durch Osterhofens Daniel Heigl in Rückstand. Nach 20 Minuten war Eggenfelden mit von der Partie und kurz vor der Pause hatte Stefan Kronberger den Ausgleich auf den Schlappen. Sein Geschoss knallt an den linken Pfosten. Im zweiten Durchgang begann Osterhofen flott. Die Angriffe stellten die Eggenfeldener Abwehr aber vor keine großen Probleme. Osterhofen leistete sich im weiteren Verlauf immer wieder kleine Fouls im Mittelfeld. Hier war Eggenfelden stets gefährlich. Ein Tor wollte dem wackeren Aufsteiger jedoch nicht gelingen. 

Schalding will den Wolfhaus-Cup verteidigen!

Die Jagd auf den SV Schalding-Heining beim Wolf-Haus-Cup geht los. Der Regionalligist geht nach dem insgesamt siebten Titelgewinn im Vorjahr beim mit 1500 Euro dotierten Bandenkick in der Osterhofener Markus-Stöger-Halle auch am Wochenende als haushoher Favorit an den Start. Die Truppe von Coach Stefan Köck ist dabei ebenso für das Finale am Sonntag gesetzt wie Gastgeber SpVgg Osterhofen. Im Vorfeld kämpfen am Freitag und Samstag insgesamt 18 Teams von der Bezirksliga bis in die A-Klasse in vier Vorrundengruppen um die acht verbleibenden Tickets für das Endturnier, für das sich die jeweiligen Gruppensieger und Gruppenzweiten qualifizieren.

Eigentlich lässt es der SV Schalding-Heining im Winter ja eher ruhig angehen. Die einzigen Hallenturniere sind die Passauer Stadtmeisterschaft, die der SVS mit einem 3:1-Sieg gegen den 1.FC Passau erneut gewinnen konnte, und eben der Wolf-Haus-Cup, bei dem man mittlerweile schon zum Inventar zählt. Dementsprechend reist der SVS gut aufgestellt in die Herzogstadt. „Wir nehmen seit Jahren gerne am Osterhofener Turnier teil. Unserer Favoritenrolle möchten wir gerecht werden und zudem guten Fußball spielen“, lautet die Vorgabe von Manager Markus Clemens. Neben den Passauer Vorstädtern steht auch Ausrichter SpVgg Osterhofen bereits als Finalteilnehmer fest. Klassenhöchste Teams in der Vorrunde sind die Bezirksligisten SpVgg Ruhmannsfelden, SpVgg Plattling, TSV Seebach und FC Künzing. Allerdings werden wie in den Vorjahren bestimmt auch wieder die unterklassigen Mannschaften für die ein oder andere Überraschung sorgen. Hier wird die Motivation besonders groß sein, da die Chance als Gruppenzweiter in Finalturnier zu kommen durchaus gegeben ist. Und gegen den „FC Bayern“ Niederbayerns will jeder mal kicken. Im Gegensatz zu den Kreisturnieren wird der Wolf-Haus-Cup nach den „klassischen“ Hallenregeln mit Rundumbande gespielt. Den Sieger erwartet eine Prämie von 800 Euro, den Finalteilnehmer 400 Euro. Auch der Dritte sowie der Vierte können sich mit 200 bzw. 100 Euro Preisgeld trösten.